
Geschichte der
Erzeugergemeinschaft
Am Montag, den 19. Juni 1978, erwarb die Erzeugergemeinschaft der Stärkekartoffelanbauer des Emslandes gemeinsam mit Landhandelsunternehmen und Raiffeisengenossenschaften die Emsland-Stärke GmbH für 25 Millionen D-Mark. Verkäufer war der Scholten-Honig-Konzern.
Der Kauf wurde von 2.500 anbauenden Betrieben mitgetragen, die sich durch eigene finanzielle Beiträge verbürgten. Dadurch konnte der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden – ein bedeutender Schritt, durch den die Landwirte zu Anteilseignern ihrer eigenen Stärke-Fabrik wurden.
Seit dem Kauf im Jahr 1978 ist die Erzeugergemeinschaft zunehmend in das Unternehmen integriert und in alle wesentlichen Entscheidungen eingebunden.
Mit der Gründung der Emsland-Stärke AG im Juni 2002 hält die EZG alle 240.000 stimmberechtigten Stammaktien der Gesellschaft. Die mittlerweile insgesamt 82.000 Vorzugsaktien befinden sich im Besitz der Anbauer der Emsland Group, der EZG selbst sowie zu einem kleinen Teil bei Handelspartnern und Genossenschaften aus der Gründungszeit.
Die EZG wird alle sechs Jahre neu organisiert:
- Ein aus sechs Personen bestehender Vorstand wird gewählt, der sich monatlich zu aktuellen Themen rund um die EZG und den Kartoffelanbau berät.
- Zusätzlich existiert ein Ausschuss, der sich in der Regel zweimal jährlich trifft und ebenfalls alle sechs Jahre gewählt wird.
Die Mitglieder der Erzeugergemeinschaft können ihre Anliegen und Vorschläge entweder über ihre Ausschussmitglieder oder direkt an den Vorstand herantragen.

Gut vertreten. Stark verwurzelt.
Der Vorstand der EZG vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie aller Anbauer der Emsland Group. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Emsland Group wird sichergestellt, dass die Belange der Landwirtschaft in allen unternehmerischen Entscheidungen bestmöglich berücksichtigt werden.